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ANLEITUNG

Halteverbotszone für den Umzug beantragen

Freie Fläche vor der Haustür am Umzugstag: wo der Antrag hingehört, wie lange die Schilder vorher stehen müssen und was es kostet.

✓ Geprüft: 8.8.2026

Dauer
10 Min. Antrag, Bearbeitung 3 Tage bis 2 Wochen
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Kosten
Gebühr der Stadt ca. 20–100 € plus Schildermiete ca. 60–150 €
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Persönlich?
Nein — meist online, oder der Schilderverleih übernimmt es
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Frist
Schilder müssen in der Regel 72 Stunden vor Beginn stehen

Zuständige Stelle & Formular für Ihren Ort

PLZ eingeben — wir zeigen das Formular bzw. die zuständige Behörde Ihrer Gemeinde.

Das brauchen Sie

So gehen Sie vor

  1. 1 Frühzeitig beantragen: Formular unten über Ihre PLZ — zuständig ist die Straßenverkehrsbehörde oder das Ordnungsamt. Viele Städte wollen den Antrag ein bis zwei Wochen vorher.
  2. 2 Schilder besorgen: über einen Schilderverleih, das Umzugsunternehmen oder — wo erlaubt — selbst bei der Behörde ausleihen.
  3. 3 Schilder mindestens 72 Stunden vor dem Umzug aufstellen. Danach mit Zeitstempel fotografieren: das Foto ist Ihr Nachweis, dass die Vorlaufzeit eingehalten wurde.
  4. 4 Kennzeichen der Autos notieren, die zum Zeitpunkt des Aufstellens schon dort stehen — für sie gilt die Vorlaufzeit gesondert.
  5. 5 Steht am Umzugstag jemand in der Zone: Ordnungsamt oder Polizei rufen. Selbst umsetzen dürfen Sie nichts.

Die Halteverbotszone ist eine Ausnahmegenehmigung nach der Straßenverkehrs-Ordnung: Die Stadt erlaubt, für eine begrenzte Zeit zwei mobile Schilder aufzustellen und damit einen Abschnitt der Straße frei zu halten. Sie ist der einzige rechtssichere Weg, am Umzugstag vor der Haustür zu stehen.

Der Fehler, der den ganzen Aufwand entwertet

Die Genehmigung allein hält keinen Parkplatz frei — entscheidend ist, wann die Schilder stehen. Wer sie am Abend vorher aufstellt, hat formal alles richtig gemacht und trotzdem nichts gewonnen: Ein Auto, das dort schon vorher parkte, darf dann nicht auf Kosten des Halters umgesetzt werden. Drei volle Tage Vorlauf, ein Foto mit Datum, die Kennzeichen der bereits parkenden Fahrzeuge — das ist die ganze Absicherung, und sie kostet zehn Minuten.

Häufige Fragen

Warum müssen die Schilder drei Tage vorher stehen?

Weil ein Fahrzeug, das bereits vor dem Aufstellen legal geparkt hat, nach der Rechtsprechung eine Vorlaufzeit von drei vollen Tagen bekommt. Erst danach darf es kostenpflichtig umgesetzt werden. Wer die Schilder am Vortag hinstellt, bleibt auf dem Problem sitzen.

Was kostet das insgesamt?

Zwei Posten: die Gebühr der Stadt für die Ausnahmegenehmigung — je nach Kommune etwa 20 bis 100 Euro — und die Schilder, beim Verleih meist 60 bis 150 Euro inklusive Aufstellen und Abholen.

Kann das die Umzugsfirma übernehmen?

Ja, die meisten Speditionen erledigen Antrag und Schilder gegen Aufpreis. Lassen Sie sich bestätigen, wann die Schilder aufgestellt werden — die Vorlaufzeit ist Ihr Risiko, nicht deren.

Brauche ich das überhaupt?

Ohne Halteverbot haben Sie keinen Anspruch auf freie Fläche vor dem Haus. In engen Straßen bedeutet das im Zweifel: Möbel über 80 Meter tragen — oder ein Umzugsunternehmen, das nach Zeit abrechnet, wartet.

Trotz Schildern parkt dort ein Auto — und jetzt?

Ordnungsamt oder Polizei anrufen und die Umsetzung veranlassen. Halten Sie das Aufstellfoto bereit. Die Kosten trägt zunächst der Falschparker; ohne eingehaltene Vorlaufzeit bleiben sie an Ihnen hängen.

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